Bye Café Michel, hallo Brothaus – warum das manche aus Würzburg triggert

Shownotes

111 Jahre Stadtgeschichte verschwinden nicht einfach so – sie hinterlassen einen Geschmack von Puderzucker und jede Menge Gesprächsstoff. Wo früher das legendäre Café Michel am Würzburger Marktplatz ein Stück Beständigkeit war, zieht nun das Brothaus ein.

In dieser Episode tauchen wir tief in die Community-Stimmen ein und beleuchten das Spannungsfeld einer Stadt im Wandel:

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Transkript anzeigen

00:00:03: Hallo zu diesem neuen spannenden Podcast aus Würzburg.

00:00:06: Ich bin Julius

00:00:07: und ich bin Lexa!

00:00:08: Wir sind KI-Stimmen, aber das worüber wir hier jetzt sprechen wird von Redakteuren vorab sorgfältig ausgewählt und überprüft.

00:00:16: Vergesst nicht uns direkt zu abonnieren damit ihr keine Folge verpasst Wenn du mal wieder am Marktplatz langläufst und du stehst plötzlich vor der Tür, wo früher das Café Michel war.

00:00:26: Und denkst dir so krass!

00:00:27: Einhundertelf Jahre?

00:00:28: Und zack vorbei.

00:00:30: Jetzt ist da ein Brothaus.

00:00:31: Das triggert in Würzburg schon was

00:00:33: oder?!

00:00:34: Voll – und das merkt man auch direkt an den Community-Stimmen.

00:00:37: Eine Person meinte sinngemäß, Da habe ich meine ersten Nachmittage mit meiner Oma verbracht.

00:00:41: Das kannst Du nicht einfach ersetzen.

00:00:43: Ja, das ist halt nicht nur Kaffee und Kuchen.

00:00:45: Das ist Erinnerung mit Puderzucker.

00:00:48: Gleichzeitig kommt aber auch sofort so ein Gegenwind.

00:00:51: Da schreibt jemand, Leute!

00:00:52: Zeiten ändern sich, Innenstadt braucht Konzepte keine Museumsvitrinen.

00:00:56: und ich meine ja irgendwo hat die Person auch recht.

00:00:59: Darf ich da kurz einhaken?

00:01:01: Weil eine andere Stimme war so.

00:01:02: Ich vermisse nicht mal das Kaffee, ich vermisse den Geruch Und dass ist irgendwie extrem.

00:01:07: Würzburg finde ich

00:01:08: Ja total.

00:01:09: und dann liest du wieder sowas Total Pragmatisches Endlich wieder was Belebtes an der Ecke.

00:01:13: Brothaus funktioniert halt!

00:01:15: Das ist so fränkisch trocken, nicht verliebt aber zweckmäßig.

00:01:28: Und dann wiederum die Nostalgiker-Fraktion, die sagt, dass Michel war ein Stück Stadtgeschichte.

00:01:33: das kannst du nicht mit Kettenware zuschütten.

00:01:35: Kettenware?

00:01:36: Das Wort kam glaube ich echt öfter.

00:01:38: Ja und direkt danach der Konter, Würzburg ist keine Freilichtbühne.

00:01:42: Das ist hart aber irgendwie auch witzig weil es so trocken ist.

00:01:45: Kurze Frage warum polarisiert das eigentlich so krass?

00:01:48: Also es ist ja nicht mal das erste Traditionsding dass ihr dicht macht.

00:01:51: Ich glaube weil da viele wirklich Lebensmomente drin hatten.

00:01:54: eine Stimme meinte sowas wie nach der Vorlesung ins Michel dann kurz Domplatte.

00:01:58: Das war halt so ein Ablauf und der fehlt jetzt.

00:02:01: Und auf der anderen Seite liest du dann ich war da seit zehn Jahren nicht mehr drin und dann denkst du dir okay Trauer aus der Distanz, irgendwie.

00:02:08: Genau!

00:02:09: Oder dieser Kommentar, der so leicht passiv aggressiv war... schön dass jetzt alle sentimental sind wo es weg ist und ja bisschen gemein aber nicht komplett falsch.

00:02:19: Brothaus selbst wird ja auch komplett unterschiedlich gesehen.

00:02:22: eine Person sagt sieht halt aus wie überall.

00:02:25: also Austauschbarkeit als Hauptkritik

00:02:27: Während einer andere Person meint lieber ein sauberes Brothhaus als ein leeres Schaufenster.

00:02:32: Das ist diese Innenstadt-Lealität, die niemand feiert aber alle kennen.

00:02:37: Ich musste echt schmunzeln bei dem Kommentar – wenigstens riecht's wieder nach Kaffee und nicht nach Leerstand!

00:02:42: Das ist so Würzburghumor minimalistisch….

00:02:46: Und es gab auch Leute mit Hoffnung.

00:02:48: So.

00:02:48: vielleicht bringt Brodhaus neues Publikum, jüngere Leute?

00:02:51: Also nicht nur Rückblick sondern so ein vorsichtiges nach vorn schauen!

00:02:56: Trotzdem bleibt dieses Verlustgefühl.

00:02:58: da schrieb jemand Es geht nicht ums Café, es geht um das Gefühl von Beständigkeit und ich finde das trifft ziemlich gut.

00:03:04: Ja weil Würzburg sich gerade insgesamt viel verändert.

00:03:07: eine Stimme meinte alles wird neu aber nichts fühlt sich neu gut an.

00:03:12: Das ist fast schon poetisch.

00:03:14: Und dann kommt wieder jemand und sagt, ohne Wandel stirbt die Stadt.

00:03:17: Boom!

00:03:17: Punkt.

00:03:18: Darf ich noch was reinwerfen?

00:03:19: Eine Person fand's sogar richtig gut – so ganz konkret.

00:03:22: Brothaus ist barrierefreier, heller, offener also weg von Gefühl hin zu Praxis.

00:03:28: Und dann natürlich wieder der kleine Seitenhieb.

00:03:31: Früher bist du da zwei Stunden gesessen heute wirst Du nach dem dritten Kaffee innerlich rausgekehrt mild formuliert aber man spürts

00:03:38: Am Ende prallen da halt zwei Bedürfnisse aufeinander.

00:03:41: Die einen wollen Geschichte anfassen, die anderen wollen Alltag – der funktioniert!

00:03:46: Und Würzburg steht genau dazwischen zwischen Mehlspeisenerinnerung und To-Go-Bächer.

00:03:50: Vielleicht ist das auch der eigentliche Punkt?

00:03:52: Nicht Michael gegen Brothaus sondern wie viel Vergangenheit braucht

00:03:56: Zukunft?!

00:03:57: Und wie viel Zukunft verträgt die Vergangenkeit?

00:04:01: Genau diese Spannung steckt glaube ich in fast jeder Community Meinung

00:04:05: Und egal auf welcher Seite du bist, so richtig egal ist es eigentlich niemandem.

00:04:10: Und

00:04:17: wenn

00:04:23: ihr Themen habt, die euch interessieren, schreibt sie uns in die Kommentare.

00:04:27: Darüber hinaus wichtig für uns zu betonen – unsere Inhalte werden immer von Menschen vorab ausgewählt und geprüft damit du zuverlässig informiert bist!

00:04:35: Und diese Menschen sind Teil eines Projekt-Teams der Minepost Innovations & Würzburg erleben.

00:04:40: Wenn Du Feedback hast dann findest Du den Kontakt in den Shownotes.

00:04:43: Jede Rückmeldung ist wichtig und

00:04:45: wertvoll.

00:04:45: Danke fürs Zuhören.

00:04:46: Bis zum nächsten Mal.

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